Neues aus Stube 69

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DA IST SIE WIEDER, DIE MUTTER DER KOMPANIE UND IHRE RUNDMAILS AN DIE STUBE 69.

Meine lieben Stubenhocker,

lange her seit meiner letzten Rundmail an euch und die angespannte politische Lage hat sich trotz meines „Einfach mal die Schnauze halten Programms“ nicht verbessert. Nun befindet sich ein großer Teil der Menschheit in ernsthaften Schwierigkeiten und dies stimmt mich traurig. Aber auch unsere geliebte Stube 69 hat Probleme. So musste ich denn feststellen, „unser Rüstzeug wird zum Rostzeug“. Auch wenn sie liebe Stubianer noch so sehr polieren, wir haben einfach kein zeitgemäßes Material mehr. Da mir nun der Steuerzahler auf die Kaserne, ähm Pelle rückt und Nachbesserung erwartet, sehe ich mich genötigt zu handeln. Doch bleibt die Frage „Wovon?“ Nächtelang habe ich gegöbelt, ähm wollte sagen gegrübelt und dann kam mir die Erleuchtung,. Wie eine Blendgranate tauchte sie vor mir auf und eure Mutter der Kompanie weiß Rat.

Hier meine Lösungsvorschläge zur deutschen Rüstungspolitik.

1. Die Stuben u Kompanien werden angehalten Benefizveranstaltungen durchzuführen damit Gelder in den Kasernenhaushalt fließen. Es kann ja nicht so schwer sein, einmal die Tore für die breite Masse zu öffnen und den Besuchern ein wenig Geld aus den Rippen zu leyen, ähm leiern.

2. Einrichtung eines Spendenkontos für unsere maroden Materialien. Immerhin spendet der Bundesbürger reichlich und gerne von „notleidenden Fliegen“ bis hin zu „autistischen Elefanten“, da werden ja wohl ein paar Euronen für unsere Leoparden drin sein.

3. Eine Methode die sich scheinbar zwecks Geldbeschaffung auch bewährt ist das regungslose verkleidete herumstehen auf öffentlichen Plätzen. Nun meine Damen und Herren, verkleidet sind sie ja täglich und das rumstehen haben sie ja während ihrer Ausbildung bis zum abwinken geübt. Deshalb treten sie also hinaus vor die Kasernentore und zeigen Präsenz auf z.b der Domplatte. Wird ja wohl einfach sein, dort mit einer Sammelbùchse die notwendigen Gelder einzutreiben. Immerhin schaffen dies auch andere Nationen. Da kann man ja wohl erwarten wenn die Kompanie kollektiv antritt, dieser Anblick den Bürger und den Touristen gleichzeitig die Freude ins Portemonnaie schießt und unsere Spendendosen füllt.

4. Eine Kinderschminkaktion in allen Kindergärten durchführen. Eine Aufgabe die unsere weiblichen Soldatinnen sicher gerne übernehmen. Angeboten wird ein Grundkurs ab 3 Jahren in Tarnfarben mit Camouflage. Bleibt zu überlegen ob gegen Spende oder Festpreis. Nicht das die lieben Eltern glauben dies sei ein bundesweites kostenloses Familienprogramm was möglicherweise mit politischer Bildung verwechselt wird. Da muss man genau abwägen und vielleicht gleich ein kostenpflichtiges Angebot daraus machen.

5. Bleibt noch die äußerste Maßnahme. Bettelbriefe verfassen und an alle Menschen senden, von denen sie glauben die könnten ihnen ein wenig unter die Arme greifen. Auch dies scheint sich bei anderen Völkern durchaus bewährt zu haben. Ach ja und nicht zu vergessen ein dubioses Gewinnspiel zu veranstalten. Gegen einen geringen Einsatz hat man die Möglichkeit einen unserer Kampfpanzer zu gewinnen. Dieser ist natürlich ein Modellspielzeug, was wir aber im Gewinnspiel nicht erwähnen. Bin mir sehr sicher da werden genug Lose verkauft um ein paar neue Gewehre anzuschaffen. Es muss nur rhetorisch gut verpackt sein und der nette Nebeneffekt dieser Aktion ist, so bekommen wir Namen und Anschriften von Waffennarren gleich frei Haus mitgeliefert. Oder würden sie als Otto Normalverbraucher einen Kampfpanzer für ihren Garten gewinnen wollen?

Hach was sind mir da für tolle Ideen gekommen um unsere Rüstung wieder flott zu kriegen. Ich bin so begeistert von meiner Kreativität, da lade ich mich jetzt gleich mal zu einem Glas Wein bei Mutti ein. Die wird sicher auch den einen oder anderen Vorschlag sehr begrüßen, denn sie glauben nicht was die immer an Anfragen bekommt von meinen Ministerkollegen. Da ist keiner drunter der erst einmal wie ich versucht die Kohle aus dem Berg zu holen, nee, nee, die gehen alle direkt in Muttis Kohlenkeller.

In diesem Sinne meine lieben 69er, satirische Grüße von eurer Mutter der Kompanie.

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