Marie – Jeder Mensch braucht eine Eiche

Wer sichab dem 22.11.2013 den  Roman mit dem Titel: ‚Marie – Jeder Tag zählt’zulegt, dem hier noch einmal eine kurze Rezi zum ersten Buch „Marie – Jeder Mensch braucht eine Eiche“ an die Hand gegeben.

Die Flensburger Autorin Katharina Herzog ist eine Self Publisherin und verdient alleine schon dafür ein Lob und Beachtung.Bild
Ein Roman, wie er wohl vielfach in deutschen Familien während des Krieges vorgekommen sein könnte. Der mir vorliegende spielt in Schleswig – Holstein und ist das Erstlingswerk von Katharina Herzog, die mit dem Titel: „Marie -Jeder Mensch braucht eine Eiche“ neugierig macht.
Erzählt wird die bewegende Geschichte der Bauerntochter Marie, deren Zufluchtsort während ihrer vielen Sorgen und Nöte eine 250 Jahre alte Eiche ist. Ihre unbeschwerte Kindheit und Jugendzeit endet jäh, als sie den Sohn des Nachbarhofes heiratet.Während des Zweiten Weltkrieges bleibt sie mit ihren drei kleinen Töchtern alleine zurück und Hans, ihr Mann muss in den Krieg ziehen. Ihre streitbare Schwiegermutter macht ihr das Leben schwer und als Marie dann auch noch dem Holländer Jakob Unterschlupf bietet, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Nicht genug, versteckt sie auch noch eine jüdische Freundin auf dem Hof und wächst in dieser Zeit über sich selbst hinaus.
Zwischen Marie und Jakob entwickelt sich eine zarte Liebe, die nicht ohne Folgen bleibt. Als Jakob fort ist bemerkt sie, das sie ein Kind von ihm erwartet. Monatelang schafft sie es vor der Familie zu verheimlichen, doch dann hat sie keine andere Wahl. Zunächst sind alle sehr enttäuscht von ihr und so unterschreibt Marie schweren Herzens die Adoptionspapiere für den kleinen Jan.
Mittlerweile gibt es auch Nachrichten von ihrem Mann, dieser befindet sich in russischer Kriegsgefangenschaft und als er endlich wieder zu Hause ist, weiß keiner von beiden, wie sie nun noch miteinander umgehen sollen. Wasser auf den Mühlen der Schwiegermutter. Lange Zeit leben Marie und Hans eine Art Zweckgemeinschaft. Irgendwann lassen sie sich scheiden und Jakob taucht auch wieder auf. Längst verheiratet aber kinderlos, bittet er Marie, mit ihm zu kommen. Er würde sich für sie von seiner Frau trennen. Doch wider erwarten findet während diesem Treffen ihr letzter Tanz statt….. Marie bleibt und Jakob geht. Was niemand geglaubt hätte, tritt zum Schluss ein, Hans und Marie finden wieder zueinander. Kein Wunder also, dass Katharina Herzog bereits an einer Fortsetzung dieser spannenden Familiengeschichte schreibt. Gradlinig und ungeschnörkelt wie ihre Sprache, so ist auch der Roman. Ein lebensnahes und mitfühlendes Werk, in dem sich sicher viele Menschen dieser Zeitepoche rund um die Kriegs und Nachkriegsjahre wiederfinden .Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht. Der Nachfolgeroman ist laut Katharina Herzog noch für dieses Jahr geplant.

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